Mitarbeitende erwarten nachvollziehbare Vergütungsentscheidungen, klare Spielregeln und eine faire Behandlung.
Mehr Transparenz stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden und erhöht die Arbeitgeberattraktivität. Gleichzeitig nehmen regulatorische Anforderungen zu, insbesondere durch neue Vorgaben im EU-Ausland.
Schweizer Unternehmen mit internationalen Tochtergesellschaften stehen dadurch vor der Herausforderung, Vergütungsstrukturen vergleichbar darzustellen und belastbare Auswertungen bereitzustellen. Eine klare Jobarchitektur bildet dafür die notwendige Grundlage und ermöglicht es, Transparenzanforderungen und Reportingpflichten effizient und verlässlich zu erfüllen.
Lohntransparenz
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Unsere Services
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Lohntransparenz
Im Rahmen eines Health-Checks wird das bestehende Vergütungssystem gemeinsam überprüft. Dabei wird betrachtet, welche Regeln und Prozesse bereits konsistent und gut nachvollziehbar sind, wo Systeme unnötig komplex werden und wo Vergütungsentscheide stark von individuellen Einschätzungen abhängen.
Darauf aufbauend werden Empfehlungen zur Vereinfachung und gezielten Weiterentwicklung des Vergütungssystems abgeleitet, ohne die gewünschte steuernde Wirkung zu verlieren. Auf Wunsch werden die angepassten Systematiken in klar formulierte Regelwerke und Entscheidungsprozesse überführt, die eine transparente und verständliche Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden ermöglichen. Ziel ist eine nachvollziehbare Vergütung, die Vertrauen schafft und zugleich Raum für individuelle Entscheidungen innerhalb eines klar definierten Rahmens lässt. -
Equal Pay
Wir unterstützen Unternehmen in der Schweiz und den angrenzenden EU-Staaten bei der Implementierung und Durchführung von Lohngleichheitsanalysen gemäss der EU Pay Transparency Directive (Richtlinie (EU) 2023/970). Dabei berücksichtigen wir sowohl nationale Anforderungen als auch internationale Konstellationen und wählen je nach Unternehmensgrösse, Struktur und Ausgangslage passende Analyseansätze und Anbieter aus.
Eine tragfähige Jobbewertung bildet die Grundlage für eine belastbare Lohngleichheitsanalyse. Verfügt ein Unternehmen noch nicht über eine entsprechende Struktur, greifen wir auf das etablierte Bewertungssystem von gradar zurück. Dank der integrierten Lohngleichheitsanalyse und des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses ist dies insbesondere für mittelständische Unternehmen, die zeitnah Unterstützung benötigen, eine bewährte und praxisnahe Lösung. -
Schliessung von Lohnlücken
Aufbauend auf der Lohngleichheitsanalyse wird ein Stufenplan zur schrittweisen Schliessung identifizierter Lohnlücken entwickelt. Dabei werden realistische Zielbilder definiert, Handlungsfelder priorisiert und festgelegt, welche Anpassungen wann und in welchem Umfang erfolgen sollen.
Der Stufenplan berücksichtigt Budgetwirkungen, zeitliche Staffelungen sowie bestehende Vergütungsprozesse wie Lohnrunden oder Beförderungen. So lassen sich Lohnunterschiede gezielt und planbar abbauen, ohne operative Stabilität oder interne Akzeptanz zu gefährden. Gleichzeitig entsteht eine belastbare Grundlage für interne Kommunikation, Reporting und regulatorische Anforderungen.
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FAQ Lohntransparenz
Lohntransparenz beschreibt die nachvollziehbare und konsistente Gestaltung von Vergütungsentscheidungen. Mitarbeitende erwarten zunehmend klare Kriterien dafür, wie Gehälter festgelegt werden. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen, insbesondere durch die EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Unternehmen benötigen deshalb strukturierte Vergütungssysteme und klare Entscheidungsregeln.
Eine Jobarchitektur ermöglicht es, Funktionen zu bewerten, in eine Struktur einzuordnen und miteinander zu vergleichen. Dadurch können Gehaltsstrukturen nachvollziehbar aufgebaut und transparent kommuniziert werden. Ohne eine konsistente Jobstruktur ist es oft schwierig zu erklären, warum bestimmte Funktionen und somit auch Funktionsinhabende unterschiedlich vergütet werden.
Bei einer Lohngleichheitsanalyse wird geprüft, ob vergleichbare Funktionen unabhängig von Geschlecht oder anderen Faktoren gleich vergütet werden. Dazu werden statistische Analysen der Vergütungsdaten durchgeführt. Eine konsistente Jobarchitektur erleichtert diese Analysen erheblich, da vergleichbare Funktionen klar definiert sind.
Wenn Lohnunterschiede identifiziert werden, entwickeln Unternehmen häufig einen Stufenplan zur schrittweisen Anpassung der Vergütung. Dabei werden Budgetwirkungen, bestehende Vergütungsprozesse und interne Fairness berücksichtigt. Ziel ist es, Lohnunterschiede systematisch und planbar zu reduzieren.